Ein Wort zur Entwidmung der Argulakirche in Hausham am 20. Oktober

Es sind intensive Wochen, jetzt da der Abschied von der Argulakirche näher rückt. Manchmal macht sich Wehmut breit, manchmal die Freude, dass so viele Menschen guten Willens an den neuen Lösungen mitarbeiten. Wenn schon mich Wehmut ergreift, der ich erst neun Jahre mit dem Kirchengebäude verbunden bin, wie schmerzhaft wird der Abschied für andere sein, die mit der Argulakirche aufgewachsen sind, die wichtige Stationen ihres Lebens damit verbinden, Erinnerungen an gute Gemeinschaft, nicht zuletzt auch an den festen Zusammenhalt im Engagement für diese Kirche.

Erinnerung kann wehmütig machen, aber auch reich. Schon jetzt aus den ersten Beiträgen zum Erinnerungsbuch spricht eine bunte Fülle an Erlebnissen und segensreicher Begegnungen. Sie werden im Herzen weitergetragen und nicht vergehen.

Was macht eine christliche Gemeinde im Kern aus? Das können wir in der Bibel nachlesen. Dort wird uns von der ersten Gemeinde erzählt: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Diese vier Säulen werden wir in Hausham auch ohne die Argulakirche weiter pflegen. Beim Gottesdienst zunächst im Bürgersaal und später vielleicht wieder am gleichen Ort in einem neuen Gebäude. Aber auch bei vielen weiteren Gelegenheiten.

Ich möchte Sie ermuntern, am 20. Oktober um 9.30 Uhr zum Gottesdienst zur Entwidmung der Argulakirche zu kommen, um in Gemeinschaft Abschied zu nehmen und den nächsten Schritt zu gehen.

Ihr Pfarrer Erwin Sergel

Im aktuellen Gemeindeblatt finden Sie Erinnerungen an die Zeit mit der Argulakirche und weitere Informationen zum Thema.